Erster Einsatz der Korpuszwinge

Erster Einsatz der Korpuszwinge

Nach dem die erste Korpuszwinge fertig ist, geht es ans Testen. Zwei Eigenschaften sind mir dabei besonders wichtig. Zum einen muss sie genügend Durck fürs Verleimen erzeugen können. Zum anderen müssen Andruckplatte und Wiederlager immer rechtwicklig zur Schiene bleiben.

Korpuszwinge von unten mit WerkstückKorpuszwinge mit Gewindestange und AndruckplatteDie erste Aufgabe scheint kein Problem zu sein. Einfach an der Gewindestange drehn, bis die beiden Bretter fugenlos und mit grosser Kraft aufeinander gepresst werden. Tatsächlich ist zwischen den beiden Brettern kein Spalt mehr sichtbar.

Rechter Winkel beim WideralgerRechter Winkel bei der AndruckplatteNach dem alles festgezogen ist zeigt der Winkel, ob die Bretter auch rechtwinklig geführt werden. Auch hier sieht es erfreulich aus. Sowohl die Andruckplatte sowie das Widerlager stehen genau rechtwinklig zum Werkstück. Angesichts der nur 18mm dünnen Bretter ist das sehr erfreulich. Je grösser Der Abstand zwichen dem Angriffspunkt der Gewindestange und dem Werkstück um so grösser ist die Gefahr, das die Andruckplatte nach vorne knickt.

Stahlschiene für die Halterung des WiderlagersGebrochene Halterung des WiderlagersIn den folgenden Tagen habe ich die neue Zwinge fleissig eingesetzt - bis es beim Festziehen eine Knall gab und die Halterung des Widerlagers brach. Die Lösung des Problems ist zum Glück einfach. Stahl statt Holz und das Wiederlager wird halten.

Die Miniproduktion ist in der Zwischenzeit angelaufen. Vier weitere Korpuszwingen mit einer Nutzlänge von 90 cm sind am entstehen.

 

 

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